Anonyme Stellungnahme eines Betroffenen zur Heroinverbage
16. Februar 2007
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.anonymus
Am 11. Oktober 2006 um 12:57 Uhr Ich bin seit mehr als 16 Jahren von harten Drogen abhängig und habe daher grosses Interesse die Situation der Süchtigen selbst zu verbessern.
Frage möchte ich an die Süchtigen selbst stellen:
“Wer von euch hat dank einer Methadon oder Heroinabgabe den Ausstieg aus den Drogen geschafft”?
Keiner!!!!
So lange ihr täglich eine Ersatzdroge zu euch nehmt, die noch schlimmere Nebenwirkungen als die Drogen selbst hat, würde ich nicht von einer Hilfe sprechen.
Die Süchtigen, die in einem Methadon oder Heroinprogramm sind, haben ihre Sucht nicht bekämpft, es ist eine reine Verlagerung der Sucht. Bei einem Alkoholiker der Schnaps trinkt, würde man nicht von einer Hilfe sprechen, wenn dieser Alkoholiker als Therapie, Wein oder Bier vom Staat bekommt.
Die Methadon und Heroinabgabe in der heutigen Form ist aus meiner Sicht nur eine grosse Lüge!
Laut Statistiken in der Schweiz, ist jeder der in der Heroinabgabe ist kein Süchtiger mehr, so wie alle die von Drogen auf Alkohol oder Medikamente ausweichen, statistisch gesehen nicht mehr abhängig sind. Es ist geht überhaupt nicht um das Wohl der Süchtigen selbst. Aus meiner Sicht, geht es der Regierung in erster Linie darum, die Süchtigen von der Strasse zu holen. Wenn die Süchtigen von der Strasse verschwinden, wird die Gesellschaft zufrieden sein und natürlich auch glauben, dass den Süchtigen geholfen werde.
Natürlich kann eine Abgabe von Methadon „vorübergehend eine Lösung sein“, es sollte aber keine Abgabe auf Lebzeit sein, so wird niemandem geholfen!
Mindestanforderungen werden nicht eingehalten!
Ich der Meinung, dass die Abgabe von Methadon und Heroin viel strenger kontrolliert werden müsste. Ich persönlich kenne junge Menschen, die nach ein paar Monaten Konsum von harten Drogen und einem einzigen gescheiterten Entzug, bereits in der Heroinabgabe aufgenommen wurden. Das darf nicht sein !!!!
Ich war zu der Zeit als die Heroinabgabe in der Schweiz als Pilotprojekt eingeführt wurde, in einer stationären Langzeittherapie für Drogenabhängige. Jeder kann sich sicher vorstellen, dass ich mich in diesem Moment gefragt hatte, wieso ich mir diese Strapazen einer Drogentherapie antue, ich könnte ja auch Heroin vom Staat beziehen und die Therapie einfach abbrechen. Ich hatte genügend Kraft der Versuchung zu widerstehen, aber fast die Hälfte unserer Therapiestation hat nach der Einführung der Heroinabgabe die Therapie abgebrochen.
Die meisten davon sind heute in einer kontrollierten Heroinabgabe, konsumieren trotzdem fast täglich noch harte Drogen. Die Heroinabgabe wird von vielen Süchtigen nur als notwendige Sicherheitsmassnahme angesehen, wenn Sie keinen anderen Stoff besorgen könne, nicht auf Entzug zu sein. Die meisten der Klienten der Heroinabgabe, konsumieren mehr Kokain als vor der Zeit als sie noch nicht i der Heroinabgabe waren. Heute haben die Süchtigen die Möglichkeit, das ganze Geld in Kokain zu investieren, Heroin besorgt der Staat und jeder weiss, dass die Schweizer zuverlässig sind. Die Süchtigen können sich i Ruhe alleine um den Konsum von Kokain kümmern, der tägliche Bedarf an Heroin wird täglich auf dem Silbertablett geliefert.
Aufnahmekriterien
Süchtige selbst, die mehr als 5 Jahre abhängig sind, mehr als 3 Klinikenzüge und mindestens einen Therapie von mindestens 6 Monaten hinter sich haben, würde ich persönlich in die Abgabe von Methadon oder Heroin aufnehmen. Ohne die Versuche von den Drogen weg zu kommen, spüren die Süchtigen nicht wie es ist einen körperlichen und psychischen Entzug durchzustehen. Und Sie können mir alle glauben, den ersten richtigen Entzug wird kein Süchtiger mehr vergessen!
Für die Schweizer Politiker, aber auch für das Volk ist es viel einfacher, sich nicht mit den Süchtigen und ihren Problemen auseinander zu setzten. Viel einfacher ist es doch die Süchtigen mit Ersatzdrogen ruhig zu stellen.
Ich persönlich bin der Meinung, dass nur schwerstsüchtige, bei denen jede andere Therapieformen gescheitert sind, eine Heroin-, oder Methadonprogramm überhaupt einen Sinn macht.
MAD

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