Cannabis

6. November 2006

Einige Effekte des Cannabiskonsums

  • Haschischrauchen hat einen negativen Effekt auf den psychischen Reifungsprozess junger Menschen. In emotionaler Hinsicht wird der lebenswichtige Prozess des Erwachsenwerdens gestört und die Teenager laufen Gefahr, sich nicht normal zu entwickeln.
  • Cannabis beeinträchtigt das Kurzzeitgedächtnis und die Fähigkeit zum logischen Denken. Nach mehrjährigem Cannabiskonsum treten geistige Schwerfälligkeit, Passivität, sowie Lern- und Konzentrationsschwierigkeiten auf. Dieser Effekt ist gefährlicher als körperliche Komplikationen einzustufen.
  • Die ernsteste psychische Komplikation sind Haschisch-induzierte Psychosen. User werden oftmals dramatisch krank, sie erleben wechselnde Sinnestäuschungen, Wahnvorstellungen, Angstzustände und Aggressionen. Selbst mäßiger Cannabiskonsum kann Psychosen bei solchen Menschen auslösen, die unter anderen Formen geistiger Erkrankungen leiden. Haschischrauchen in großen Mengen erhöht das Risiko der Entwicklung schizophrener Erkrankungen.
  • Das Hormongleichgewicht kann sowohl bei Männern als auch bei Frauen beeinträchtigt werden. Das kann die körperliche Entwicklung junger Menschen behindern. Haschischkonsum in großen Mengen reduziert die Produktion männlicher Geschlechtshormone ebenso wie die Libido. Bei Frauen können die Hormone in Mitleidenschaft gezogen werden, welche die Ovulation steuern. Der Menstruationszyklus kann bis zur Unfruchtbarkeit gestört werden.
  • Cannabis schwächt das Immunsystem.
  • Cannabisraucher tragen ein erhöhtes Risiko von Lungenkrebs, chronischer Bronchitis und anderen Lungenkrankheiten. Cannabis enthält mindestens 50 % mehr Teer als Tabak.

[Quelle: Swedish Council for Information on Alcohol and other Drugs / www.can.se]

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